05.02.2026, 08:30 Uhr
Swiss Prime Site hat auch im vergangenen Geschäftsjahr operativ gut abgeschnitten. Zu verdanken ist dies einem stabilen Vermietungsgeschäft und einem rekordhohen Ertrag im Asset Management. Dazu kamen positive...
Der aus der Fusion von Helvetia und Baloise entstandene Versicherungskonzern stellt seinen Markenauftritt vor. Das neue Logo kombiniert den Schriftzug «Helvetia» mit dem stilisierten Basilisken aus der Baloise-Bildwelt. Der neue Auftritt hat weitreichende buchhalterische Konsequenzen.
Mit rund 22'000 Mitarbeitenden und 13 Millionen Kundinnen und Kunden ist die fusionierte Helvetia Baloise der grösste Allbranchenversicherer der Schweiz und zählt zu den zehn führenden börsenkotierten Versicherungsgruppen in Europa. Nun wird der Markenname angepasst: Von der ehemaligen Baloise stammt das Logo, von der ehemaligen Helvetia die Wortmarke.
Noch im laufenden Jahr wird der Auftritt in der Schweiz und Deutschland umgestellt – also jene Märkte, in denen bisher beide Marken präsent waren. Die Einheiten in Belgien und Luxemburg sowie die weiteren Länder folgen in den kommenden Jahren. Die Firmierung Helvetia Baloise Holding AG bleibt unverändert.
Der neue Auftritt hat weitreichende buchhalterische Konsequenzen. Nach IFR-S-Vorschriften muss die Wortmarke «Baloise» als immaterieller Vermögenswert aktiviert und über die verbleibende Nutzungsdauer abgeschrieben werden, so der fusionierte Konzern in einer Mitteilung. Weil diese durch das Rebranding in der Schweiz und Deutschland auf ein Jahr schrumpft, fällt 2026 ein vorgezogener Amortisationsaufwand von 1,0 bis 1,1 Milliarden Franken nach Steuern an. Das entspricht rund zwei Dritteln der gesamten Markenabschreibungen.
Für die Jahre 2027 bis 2030 rechnet der Konzern mit jährlichen Belastungen von 75 bis 125 Millionen Franken nach Steuern. Danach sinkt der Aufwand auf knapp 10 Millionen Franken pro Jahr, bis die Marke 2040 vollständig abgeschrieben ist. Laut der Pro-Forma-Bilanz zur Jahresmitte 2025 entfielen rund 50 Prozent der immateriellen Vermögenswerte von insgesamt 3,4 Milliarden Franken auf den Markenwert inklusive Logo.
Helvetia Baloise betont, dass die Abschreibungen keine Auswirkungen auf die operativen Kennzahlen haben: Weder die Solvenzquoten nach SST und Solvency II noch das bereinigte Ergebnis (underlying earnings), die lokalrechtlichen Abschlüsse oder die Dividendenkapazität seien betroffen.
Qualitätsmerkmal mit internationaler Strahlkraft