13.03.2026, 08:57 Uhr
Eine stille Krise trat diese Woche aus dem Schatten der Kapitalmärkte ins Rampenlicht. Es geht um hohe Renditen, KI-Euphorie, mutmasslichen Betrug und enttäuschte Privatanleger. Dabei zeigt sich: Die Grossbanken...
Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion zu Beginn der zweiten Jahreshälfte überraschend deutlich zurückgefahren. Im Juli ging die Fertigung im Vergleich zum Vormonat um 1,1 zurück, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.
Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Minus von 0,7 Prozent gerechnet, nach einem revidierten Zuwachs im Juni von nur noch 0,4 Prozent.
Die Produktion von Investitions- und die von Gebrauchsgütern ging im Juli um 2,7 beziehungsweise um 2,2 Prozent zurück. Hingegen legte die Fertigung bei den Vorleistungsgütern mit 0,2 Prozent und bei den Verbrauchsgütern mit 0,4 Prozent leicht zu. Bei der Energieproduktion wurde mit einem Plus von 1,6 Prozent ein deutlicher Anstieg verzeichnet.
In Irland (-6,6 Prozent) und in Litauen (-4,4 Prozent) ist die Produktion am deutlichsten geschrumpft. Den stärksten Zuwachs verbuchte Malta (+3,4 Prozent). In Deutschland gab die Industrieproduktion um 1,6 Prozent nach.