08.01.2026, 10:45 Uhr
Die Inflation in der Schweiz ist im Gesamtjahr 2025 auf den tiefsten Stand seit 2020 gefallen. Im Jahresdurchschnitt blieb sie knapp im positiven Bereich, einzig im Mai war sie kurz in den deflationären Bereich...
Im Januar erhöhten sich die Grosshandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es ist der vierte Rückgang der Jahresrate in Folge. Im Monatsvergleich stiegen die Preise leicht um 0,2 Prozent.
Auf Jahressicht verteuern sich viele Güter aber weiterhin kräftig. Das Statistikamt nennt vor allem Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren. Im Durchschnitt seien die Preise hier um 16,2 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen. Deutlich teurer seien unter anderem Milch, Eier, Speiseöle, Fleisch, Zucker sowie Obst, Gemüse und Kartoffeln gewesen. Mineralöl war ebenfalls klar teurer als im Vorjahr, im Monatsvergleich gaben die Preise aber um 4,4 Prozent nach.
Sowohl in Deutschland als auch der Eurozone ist der Preisauftrieb seit einiger Zeit sehr hoch, zuletzt hat sich aber eine tendenzielle Beruhigung abgezeichnet.
Im vergangenen Frühjahr hatte der Preisanstieg im deutschen Grosshandel zeitweise mehr als zwanzig Prozent betragen.