23.07.2026, 09:13 Uhr
Der Derivate-Spezialist Leonteq hat im ersten Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Konzerngewinn stieg um 37 Prozent auf 12,7 Millionen Franken. Wachstum in allen Regionen und ein konsequentes...
Die Credit Suisse Investmentbank soll in drei Einheiten aufgespalten werden, um eine Kapitalerhöhung zu vermeiden, schreibt die Financial Times mit Berufung auf bankinterne Quellen. Dies könnte tausende Stellen kosten.
Die Investmentbank der Credit Suisse soll in drei Teile aufgeteilt werden: das Beratungsgeschäft der Gruppe, das zu einem späteren Zeitpunkt ausgegliedert werden könnte, eine "Bad Bank" für risikoreiche Vermögenswerte, die abgewickelt werden sollen, und der Rest des Geschäfts. Diese Pläne würden CS-intern geprüft, schreibt die Financial Times unter Berufung auf mit den Plänen vertrauten Personen.
Zudem sollen im Zuge dieser Aufteilung rund 10% der weltweit 45'000 Arbeitsplätzen abgebaut werden, schreibt die FT weiter. Erst vergangene Woche machten Berichte die Runde, die CS wolle die Investment Bank wieder unter dem Namen First Boston laufen lassen, wie vor der Übernahme durch die CS Mitte der 1990er Jahre.
Die Aktien der Credit Suisse haben seit Jahresbeginn 46% ihres Wertes verloren und lagen am Donnerstag morgen unter CHF 5.