31.03.2026, 06:53 Uhr
ESG ist erwachsen geworden – und das ist gut so. Die Euphorie mag vorbei sein, aber die Substanz bleibt. Investoren fordern heute messbare Ergebnisse statt schöner Worte. Und erneuerbare Energien sind zur...
Die Regierung in Peking hat eine Reihe von Massnahmen zur Stützung des angeschlagenen Immobilienmarkts auf den Weg gebracht. Unter anderem wurde ein landesweiter Mindesthypothekenzins abgeschafft, wie aus einer Mitteilung der chinesischen Notenbank hervorgeht. Ausserdem wurde die Mindestanzahlung für Wohnungskäufe gesenkt.
Mit der geänderten Regelung müssen Käufer einer Erstwohnung nur noch eine Mindestanzahlung von 15 Prozent tätigen und die Käufer einer Zweitwohnung von 25 Prozent. Zuvor hatten die Quoten für die Anzahlungen noch bei 20 Prozent beziehungsweise 30 Prozent gelegen. Darüber hinaus wird die Notenbank des Landes ein Refinanzierungsprogramm für den öffentlichen Wohnungsbau auflegen, dies mit einem Volumen von 300 Milliarden Yuan (38,3 Milliarden Euro).
Zudem berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, dass die Kommunalverwaltungen des Landes aufgefordert werden, Gewerbeimmobilien zu angemessenen Preisen zu kaufen und in bezahlbaren Wohnraum umzuwandeln.
Chinas Wirtschaft leidet unter einer ernsten Krise auf dem Immobilienmarkt. In den vergangenen Jahren wurden in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt zu viele Immobilien auf Pump gebaut, was zu einem hohen Leerstand geführt hat.