26.11.2024, 14:35 Uhr
Die Grossbank UBS will ihr derzeitiges Wertpapier-Joint-Venture in China vollständig übernehmen. Der Prozess, die Beteiligung an «UBS Securities» auf 100 Prozent zu erhöhen, sei im Gange, hiess es auf Anfrage der...
Der italienische Immobilienmarkt wird von Immobilieninvestoren oftmals unterschätzt. Dadurch eröffnen sich Chancen für ausländische Investoren. Zu diesem Ergebnis kommen die Researcher von Henderson Global Investors in ihrer aktuellen Marktstudie.
Marktstabilität wird geschätzt
"Die Aussichten für Italiens Immobilienmarkt sind gut, wir erwarten sowohl fallende Anfangsrenditen als auch wieder langsam steigende Mieten bei erstklassigen Immobilien. Der Investitionsstandort Italien wird jedoch häufig übersehen", sagt Stefan Wundrak, Research Manager Europe bei Henderson Global Investors. "Italiener schätzen die Stabilität ihres Marktes. Ausländer sehen oft nur die Risiken und meiden den Markt zu Unrecht. Dadurch könnten sie attraktive Chancen verpassen. Der italienische Immobilienmarkt sollte von Investoren ernst genommen werden", so Wundrak weiter. "Zumindest Norditalien zählt unserer Ansicht nach mit Deutschland, Frankreich und Grossbritannien zu Kerneuropa."
Starke Struktur der Wirtschaft
Mehrere Faktoren sprechen laut Henderson für Italien. Der Immobilienmarkt profitiert von eigenkapitalstarken Investoren aus dem Land. Die Struktur der Wirtschaft ist breit aufgestellt und weit stärker als die der südeuropäischen Nachbarländer. So liegt der Export beispielsweise nur wenig unter dem Niveau von Frankreich und übertrifft sogar Grossbritannien. Insbesondere Norditalien kann in Bezug auf die Wirtschaftsleistung und Kaufkraft mit den prosperierenden Regionen in Deutschland, Frankreich oder Grossbritannien problemlos mithalten. Italien hat zwar eine hohe Staatsverschuldung, die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte sind jedoch die niedrigsten in Westeuropa, was den Einzelhandel auf ein gesundes Fundament stellt. (ng)