13.03.2026, 15:01 Uhr
Schwellenländer hatten jahrelang einen schlechten Ruf. 2025 haben sie massiv zugelegt und sich dadurch den Ruf ein Stück weit zurückgeholt. Ob das hält – darüber lässt sich streiten. Für die Analysten von...
Gemäss Harald Preissler, Chefökonom und Leiter Anlagemanagement des Anleihemanagers Bantleon, ist die Angst vor dem Inflationsgespenst unbegründet.
Die Angst vor ihr ist schon lange da, aber bislang hat sie die Eurozone noch nicht erreicht: die hohe Inflation. Aus Angst vor einer starken Geldentwertung investieren Anleger in grossem Umfang in Sachwerte wie Gold und Immobilien. Dabei ist die Angst vor dem Inflationsgespenst unbegründet, meint Dr. Harald Preissler, Chefökonom und Leiter Anlagemanagement des Anleihemanagers Bantleon. In den nächsten acht bis zehn Jahren rechnet Preissler mit einer Bandbreite von 1 bis 3 Prozent. Danach könnte die Inflationsrate deutlich steigen allerdings nicht wegen einer Zunahme der Geldmenge, sondern wegen der Demografie.