08.10.2026, 07:21 Uhr
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steht so hoch wie seit 2002 nicht mehr. Der S&P 500 schliesst trotzdem auf Rekordniveau. Die Korrelationen scheinen auf den ersten Blick nicht zu spielen. Was heisst das aus...
Der Modehändler H&M hat seine Ergebnisse im dritten Geschäftsquartal deutlich verbessert und besser abgeschnitten als erwartet. Dabei profitierte das Unternehmen von sinkenden Kosten, wie H&M in Stockholm mitteilte.
So stieg das operative Ergebnis um 40 Prozent auf 4,9 Milliarden schwedische Kronen (411 Millionen Franken). Unter dem Strich verdiente H&M 3,2 Milliarden Kronen, nach 2,3 Milliarden im Vorjahr. Damit mehren sich auch die Anzeichen, dass die Rückbesinnung auf die eigene Marke beginnt, Früchte zu tragen. Die Aktie stiegen zum Handelsauftakt um 12 Prozent.
Die stärkere schwedische Währung belastete die Umsatzentwicklung. So sanken die Erlöse von 59 auf 57 Milliarden Kronen. Negative Wechselkurseffekte hätten dabei mit rund fünf Prozentpunkten belastet, hiess es. Dazu sank die Zahl der Läden um vier Prozent. Währungsbereinigt erzielte H&M ein leichtes Plus von zwei Prozent. Dazu dürfte ein verstärktes Marketing beigetragen haben. Positiv entwickelten sich auch die Lagerbestände: So sank die verfügbare Handelsware um neun Prozent.
Die Herbstkollektion werde von den Kunden bislang gut angenommen, so H&M weiter. Für den September rechnet das Unternehmen mit währungsbereinigten Umsätzen auf dem Vorjahresniveau. Dabei verwies der Modehändler auf einen starken Vorjahresmonat. Da waren die Umsätze wegen des kalten Wetters um elf Prozent in die Höhe geklettert.
Anfang des Monats hatte Inditex, der spanische Mutterkonzern des Hauptkonkurrenten Zara, mit einem stärker als erwarteten Start in die Herbstsaison bereits ein positiveres Signal für die Branche gesendet. Dank seiner schlanken Lieferkette und seines schnelleren Modezyklus haben die Spanier H&M beim Wachstum schon seit längerem überholt.