USA: Privatwirtschaft schafft mehr Stellen als erwartet

Nach den starken Daten richtet sich der Fokus erst recht auf die Arbeitsmarktzahlen der Regierung am Freitag. (Bild: Shutterstock.com/Maxx-Studio)
Nach den starken Daten richtet sich der Fokus erst recht auf die Arbeitsmarktzahlen der Regierung am Freitag. (Bild: Shutterstock.com/Maxx-Studio)

Die Privatwirtschaft in den USA hat im März mehr Stellen geschaffen als erwartet. Gegenüber Februar stieg die Zahl der Beschäftigten um 184'000. Dies war der stärkste Arbeitsplatzaufbau seit Juli 2023. Volkswirte hatten im Schnitt mit 150'000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

03.04.2024, 15:50 Uhr
Konjunktur | Notenbanken

Redaktion: AWP

Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau der USA im Februar nach oben revidiert. Es wurden 155'000 neue Stellen geschaffen. Zunächst waren 140'000 ermittelt worden.

Gemäss dem Arbeitsmarktdienstleister ADP in Washington waren auch die Lohnsteigerunen stark. «Die Inflation hat sich abgekühlt, aber unsere Daten zeigen, dass die Löhne sowohl im Waren- als auch im Dienstleistungssektor anziehen», sagte Nele Richardson, Chefvolkswirtin von ADP.

Der robuste Arbeitsmarkt erschwert der US-Notenbank Fed den Kampf gegen die Inflation. Er stützt die Lohnentwicklung und so auch die Preise. Es werden im weiteren Jahresverlauf zwar Zinssenkungen durch die Fed erwartet. Der Zeitpunkt ist jedoch offen.

Die Aufmerksamkeit am Finanzmarkt gilt jetzt den offizellen Arbeitsmarktdaten für März der Regierung. Sie werden am Freitag bekanntgegeben.

Nicolas Jullien, CFA, Leiter der Abteilung High Yield & Credit Arbitrage bei Candriam. (Bild pd)

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