Managed Futures als sicherer Hafen in der Augustkrise

09.09.2011, 18:58 Uhr

Redaktion: hes

Aktienanleger hatten am August nicht gerade ihre Freude: Der Weltaktienindex verlor 6,8%. Mit Obligationen fuhr man dagegen trotz aller Inflationsbefürchtungen ganz gut (Weltindex + 1,9%; Daten per 29. August 2011 und in USD). Wer es wagte, sich klar gegen den Markt zu stemmen, hatte gute Chancen: Short Bias-Strategien gewannen gemäss Datenanbieter HFRI 6,9%. Aber auch weniger riskanten Strategien gelang es, positive Ergebnisse zu erzielen: So legte der Managed Futures-Fonds Man AHL Diversified plc ebenfalls 6,9% zu. Auch die Währungsturbulenzen rund um den Schweizer Franken Anfang September bewältigte das Anlageprogramm gut: Per Donnerstag 8. September wurde der Kurs auf 100.60 USD geschätzt, womit sich ein Wochenminus von knapp 1 Prozent ergibt. Das sei jedoch kein Ergebnis der Nationalbankaktion, liess der Hedgefondsanbieter Man verlauten. Weil AHL sehr breit diversifiziert sei, fielen die Verluste auf den Franken-Positionen nur sehr marginal ins Gewicht, wurde betont. Dank dem guten Augustergebnis von AHL hat sich die Jahresbilanz aufgehellt: Über 12 Monate beläuft sich die Performance per Ende August auf 0,2% und über die gesamte Laufzeit (seit März 1996) auf 890% bzw. 16% annualisiert. Zum Vergleich: Weltaktien schafften in dieser Periode eine Gesamtrendite von 103% (4,7% p.a.) und Anleihen eine solche von 149% (6,1% p.a.).

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