Swiss Life kann im ersten Quartal das Fee-Geschäft weiter ausbauen

Swiss Life ist gut ins laufende Jahr gestartet. (Bild: ZVG)
Swiss Life ist gut ins laufende Jahr gestartet. (Bild: ZVG)

Die Swiss Life konnte im Startquartal 2022 vor allem im Kommissionsgeschäft die Erträge steigern. Swiss Life Asset Managers verzeichnete ein Wachstum der Fee-Eträge von 20%.

11.05.2022, 09:15 Uhr

Redaktion: rem

Die Swiss Life-Gruppe konnte das Fee-Geschäft im ersten Quartal 2022 weiter ausbauen und erzielte insgesamt Fee-Erträge von 579 Mio. CHF (Vorjahr: 527 Mio. CHF). Laut Medienmitteilung vom Mittwoch ist das Wachstum von 14% in lokaler Währung auf Swiss Life Asset Managers (+20%), auf eigene und fremde Produkte und Dienstleistungen (+12%) und auf die eigenen Beraterkanäle (+2%) zurückzuführen. Die Gruppe erzielte in den ersten drei Monaten Prämieneinnahmen von 6,86 Mrd. CHF (Vorjahr: 6,80 Mrd. CHF), ein Anstieg von 3% in lokaler Währung.

Insgesamt erwirtschaftete Swiss Life Asset Managers in den ersten drei Monaten 2022 Fee-Erträge von 241 Mio. CHF. Das Wachstum von 20% in lokaler Währung wurde auch durch eine Akquisition im vergangenen Jahr unterstützt. Das TPAM-Geschäft (Third-Party Asset Management) leistete einen Beitrag von 149 Mio. CHF (+33% in lokaler Währung).

Von Drittkunden flossen Swiss Life Asset Managers Neugelder im Umfang von 1,2 Mrd. CHF zu nach sehr hohen 2,9 Mrd. CHF im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen gingen seit Jahresbeginn leicht auf 102,3 Mrd. CHF zurück (Jahresende 2021: 102,8 Mrd. CHF).

Gut in die laufende Strategieperiode gestartet

Angaben zum Ergebnis macht die Swiss Life zu diesem Zeitpunkt im Jahr nicht, hingegen aber solche zu den Kapitalanlagen. Im ersten Quartal betrugen die direkten Anlageerträge 0,97 Mrd. CHF (Vorjahr: 0,95 Mrd. CHF). Die nicht annualisierte direkte Anlagerendite lag im ersten Quartal 2022 bei 0,6% (Vorjahr: 0,6%), die nicht annualisierte Nettoanlagerendite kam auf 0,9% zu stehen (Vorjahr: 0,7%). Wie bereits im Rahmen der Publikation des Berichts über die Finanzlage kommuniziert, wies die Swiss Life-Gruppe per 1. Januar 2022 eine SST-Quote von 223% aus (1.1.2021: 197%). Aktuell geht Swiss Life von einer SST-Quote auf dem Niveau vom Jahresanfang aus. Damit liegt die Solvenzquote oberhalb der strategischen Ambition von 140 bis 190%.

Die Swiss Life sei gut in die bis 2024 laufende Strategieperiode gestartet, wird Konzernchef Patrick Frost in der Mitteilung zitiert. Mit diesem Programm will die Gruppe die "erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen". Unter anderem wird bis 2024 eine Eigenkapitalrendite im Bereich von 10% bis 12% angestrebt.

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