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Ignis ist 2010 positiv für europäische Aktien

08.12.2009, 15:21 Uhr

Barry Norris, Gründungsmitglied von Argonaut, sieht 2010 als Beginn des Jahrzehnts für  Europa.

Den Abschwung des letzten Jahres kann man in der Nachkriegsgeschichte hinsichtlich Grössenordnung und Geschwindigkeit nur als beispiellos bezeichnen. Dennoch gibt es auf den Finanzmärkten inzwischen wieder Anzeichen einer positiven Entwicklung der Realwirtschaft für das anstehende Jahr 2010. Es sieht so aus, als ob sich der Teufelskreis der fehlenden Verfügbarkeit von Krediten und der schwindenden wirtschaftlichen Aktivität des Jahres 2008 jetzt wieder geschlossen hat und wir besseren Zeiten entgegensehen können.

Argonaut erwartet für 2010 einen guten Start: Anleger unterschätzen weiterhin den Wachstumsstoss, den die Wirtschaft mit niedrige Zinssätzen, gesteigertem Kreditspread und Wiederaufbau der Bestände erhalten hat. Trotz der Verbesserung der Marktverhältnisse seit März gibt es immer noch eine Vielfalt von Aktienpapieren mit Erholungspotenzial, bei denen der Preis die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse über einen längeren Zeitraum wiedergibt, als dieser nach aller Wahrscheinlichkeit tatsächlich sein wird. Es besteht also die Aussicht auf eine sprunghafte Erholung der Gewinnspannen und damit der Erträge, was den Markt weiterhin aufwärtsbewegen dürfte.

Unterstützung für Aktien
Noch viel Geld muss erst einmal wieder in den Aktienmarkt zurückfliessen. Aber selbst wenn dieser Vorgang noch auf sich warten lässt, besteht die Wahrscheinlichkeit neuer Zusammenschlüsse und Akquisitionen, was zu einem verstärkten Interesse am Aktienmarkt führen dürfte. Die Erholung der Kreditmärkte hat es den Kapitalgesellschaften leichter gemacht, sich billig Geld zu beschaffen. Und wenn die Geldanlage in Unternehmensanleihen zum Nachteil des Aktiengeschäfts anhält, werden die Unternehmen selber Geld für den Erwerb von Aktien aufnehmen.

Die UK wird bevorzugt
Innerhalb von Europa vertritt Norris, der Manager des Ignis Argonaut European Alpha Fund, des Ignis Argonaut European Absolute Return Fund sowie des Ignis International Argonaut European Alpha Fund die Ansicht, dass der Zeitpunkt für einen positiveren Ansatz hinsichtlich einer Anlage in UK-Aktien gekommen ist. Obwohl die UK offiziell noch im Zug einer Rezession ist, lassen die neuesten Daten auf verstärktes Wachstum in der näheren Zukunft schließen. In den letzten beiden Jahren verfiel der Wechselkurs des Pfunds gegenüber dem Euro um ca. 30%. Das führte dazu, dass sich die UK-Wirtschaft schneller erholen konnte und bedeutet, dass Sterling-Anlagen für auf Euro-Basis investierende Anleger besonders billig sind.

Das Jahrzehnt Europas
Trotz der kräftigen Entwicklung der Märkte ist es überraschend, wenn man sich vorhält, dass das Umsatzvolumen von Aktienwerten auf europäischen Märkten immer noch das gleiche wie im Jahr 1998 ist. Demgegenüber liegen die Renditen von Unternehmen mehr als 50% über den Renditen für den gleichen Zeitraum. Trotz der grossen Begeisterung für aufstrebende Wirtschaften wie China, sollten Anleger daran denken, dass Aktien von Unternehmen der aufstrebenden Märkte in den 1990er Jahr keine lohnenswerte Renditen abwarfen, die Anleger aber inzwischen gut für ihre Anlagen belohnt wurden. Mit der Aussicht auf verstärktes wirtschaftliches Wachstum bei Zinssätzen, die noch über einen längeren Zeitraum niedrig bleiben dürften, sollte das nächste Jahrzehnt dem europäischen Anleger wieder etwas bieten können. (kab/cw)

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