10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
«Die europäische Wirtschaft ist in besserer Verfassung als noch im Herbst angenommen», sagt der EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. Die EU-Kommission erwartet für die Staaten der Währungsunion 2023 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,1 Prozent, wie aus der Frühjahrsprognose hervorgeht.
Die Wirtschaft habe die aus dem Ukraine-Krieg erwachsenen Risiken gut gemeistert und sich als widerstandsfähig erwiesen: Deutlich niedrigere Energiepreise machten sich bemerkbar und verringerten die Kosten der Unternehmen, hiess es weiter. Die europäische Wirtschaft sei in besserer Verfassung als noch im Herbst angenommen, sagte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni.
«Die Inflation hat sich als hartnäckiger erwiesen als erwartet», betonte Gentiloni. Die Kommission erwartet beispielsweise für Deutschland im laufenden Jahr eine Teuerungsrate (HVPI) von 6,8 Prozent, im Februar hatte sie noch 6,3 Prozent vorhergesagt. Für die gesamte Euro-Zone veranschlagt sie nun eine Inflation von 5,8 Prozent, etwas höher als die 5,6 Prozent in der Winterprognose.
Auch 2024 dürften die Teuerungsraten in der Euro-Zone mit 2,8 Prozent recht hoch bleiben. Die Europäische Zentralbank strebt für den Euroraum mittelfristig eine Rate von 2,0 Prozent an.