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Robeco startet Fashion Engagement Equities-Strategie

Die Löhne in der Kleiderproduktion liegen im Schnitt um 45 Prozent unter den ortsüblichen existenzsichernden Löhnen. (Bild Dong Nhat Huy/Shutterstock)
Die Löhne in der Kleiderproduktion liegen im Schnitt um 45 Prozent unter den ortsüblichen existenzsichernden Löhnen. (Bild Dong Nhat Huy/Shutterstock)

Es handelt sich laut Mitteilung um die erste aktive Aktienstrategie am Markt, die ausschliesslich auf Mode ausgerichtet ist.

14.11.2023, 13:00 Uhr
Neue Produkte

Redaktion: sw

Die Modebranche ist ein wachsender Wirtschaftszweig, der einen Umsatz von 2,5 Billionen Dollar pro Jahr erzielt und in seiner Lieferkette weltweit über 300 Millionen Menschen beschäftigt. Das künftige Wachstum wird durch den Anstieg der Weltbevölkerung, zunehmende verfügbare Einkommen und Luxuskonsum angetrieben.

Die Modebranche ist jedoch laut Robeco mit mehreren sozialen und ökologischen Herausforderungen konfrontiert. Die Löhne von Arbeitenden im Bekleidungsbereich liegen im Durchschnitt um 45 Prozent unter den ortsüblichen existenzsichernden Löhnen. Ausserdem werden jedes Jahr etwa 100 Milliarden Kleidungsstücke hergestellt, von denen weniger als 1 Prozent zu neuer Kleidung recycelt werden. Hinzu kommt, dass die Modebranche für bis zu 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.

Es sei von entscheidender Bedeutung, dass nachhaltige Lösungen umgesetzt werden, um die Arbeitsabläufe des Sektors von einem linearen «Take-Make-Waste»-Modell in ein Kreislaufmodell umzuwandeln. Daneben müssen dringende soziale Fragen wie die Rechte der Arbeitnehmenden und existenzsichernde Löhne angegangen werden.

Potenzial für Veränderungen

Die neue Strategie wird in 30 bis 40 börsenkotierte Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Modebranche investieren – von der Materialbeschaffung über die Produktion und den Konsum bis hin zum Ende der Lebensdauer. Bei der Aktienauswahl werden laut Mitteilung Unternehmen berücksichtigt, die den Megatrends Casualisierung, Premiumisierung, Kreislaufwirtschaft und Automatisierung ausgesetzt sind.

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