Vom taumelnden zum kraftvollen Kontinent mit Renditeperlen

Alexander Dominicus, Portfoliomanager des MainFirst – Top European Ideas Fund
Alexander Dominicus, Portfoliomanager des MainFirst – Top European Ideas Fund

Ermutigende, mehr als hoffnungsvolle Worte sprach unlängst EZB-Präsidentin Christine Lagarde. So schreitet die Erholung der Wirtschaft im Euroraum zunehmend voran. Die Stimmung bei den Firmen ist gut. Das eröffnet Chancen für Stock-Picker, die gezielt und anhand definierter Kriterien in aussichtsreiche Unternehmen mit (deutlichem) Nachholpotenzial investieren. Zu finden sind diese oft in Nischen.

25.10.2021, 06:02 Uhr

Autor: Alexander Dominicus, Portfoliomanager des MainFirst Top European Ideas Fund

Die Konjunkturerholung ist in vollem Gange. Das BIP des Euroraums ist im zweiten Quartal um 2,2 Prozent gewachsen. Nach der Pandemie, die die gesamte Weltgemeinschaft doch schmerzhaft getroffen hat, sind einige Vorzeichen für die kommenden Monate wieder auf Grün. Es drängt sich der Eindruck auf, das Stottern des europäischen Wirtschaftsmotors gehört der Vergangenheit an. Haben demzufolge europäische Aktien das Potenzial, Boden wieder gut zu machen?

Europa – gestärkt aus der Pandemie

Ein Grundpfeiler des europäischen Gedankens ist gelebte Solidarität. Zu gross sind die Unterschiede in der Europäischen Union (EU). Gleichwohl darf Solidarität kein Absolutheitsanspruch sein, der proaktives Handeln (Vorpreschen einzelner Staaten) gänzlich ausschliesst. Das Bestellverfahren der Impfstoffe, das eigentlich Stärke der EU illustrieren sollte, hat sich im weltweiten Pandemie-Kampf nahezu zum Zeichen der Handlungsunfähigkeit entwickelt. Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht.

Pragmatisches, unbürokratisches Agieren ist gerade in Krisensituationen ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Wie das umsetzbar ist, zeigte die EU im vergangenen Sommer. So hat, im Rückspiegel betrachtet, das Zusammenwirken von Geld- und Fiskalpolitik im Euroraum durchaus Historisches vollbracht. Stichwort: Corona-Wiederaufbaufonds. Ein noch tieferer Abschwung wurde verhindert; stattdessen deutliche Wachstumsimpulse für die Zukunft gesetzt. Europa steht im weltweiten Konzert der Industriemächte besser dar, als viele angenommen haben.

Mit der Aufhebung der Lockdowns befindet sich der Markt in einem breiten, konjunkturellen Aufschwung. Dieser wird wahrscheinlich auch noch 2022 anhalten. Die positive Berichtssaison der Unternehmensergebnisse zum zweiten Quartal hat einige überrascht und gezeigt, dass gut positionierte Firmen durchaus ihre Margen stabil halten und sich behaupten konnten. Zudem sind einerseits die Bewertungen im Vergleich mit dem Pacemaker USA attraktiv. Der europäische Aktienmarkt hinkt andererseits seit dem Corona-Ausbruch seinem US-Pendant weiter hinterher. Die Bewertungslücke zwischen Growth und Value generell ist eklatant.

Doch wo genau sind attraktive Renditen auf dem europäischen Kontinent zu finden? Eine Pauschalisierung greift ins Leere. Zu heterogen sind Unternehmenslandschaft und die einzelnen Geschäftsmodelle. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

Bottom-Up-Ansatz entscheidend / Hidden Champions im Blick

Diejenigen, die die "richtigen" (i.S.v. vielversprechenden) Unternehmen herausfiltern möchten, kommen an einer tiefgreifenden, fundamentalen Analyse basierend auf einer Value-Anlagestrategie nicht vorbei. Weitere Kriterien für unsere Aktienselektion beim MainFirst Top European Ideas können hinzutreten. Zeigt beispielsweise ein ins Schlingern geratenes Unternehmen genügend Mut, Einsatz und Wille, Veränderungen eigenmächtig in die Wege zu leiten? Potentiale finden sich derweil auch in den weniger beliebten Sektoren wie Banken oder Versicherungen. Auf der Suche nach der Alpha-Chance kann es durchaus ratsam sein, das Gegenteil zu tun, was die Masse macht und jene Titel nicht zu verschmähen, sondern zu kaufen. Beispiele sind die British Telecom oder das dänische Dienstleistungsunternehmen ISS, das 2020 einen neuen CEO ernannt hat.

Aber auch jene Firmen, die speziell in schweren Zeiten Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit ausstrahlen und mitunter durch ihre Dividendenpolitik (Dt. Pfandbriefbank) zu überzeugen wissen, sind für uns sehr interessant. Die global agierenden, familiengeführten Unternehmen SIXT, HELLA oder die vor mehr als 120 Jahren gegründete Dürr AG sind eindrucksvolle Beispiele. Ihnen allen gemein ist die hohe Konzentration auf ihr Kerngeschäft gepaart mit flexiblen Entscheidungsstrukturen und Wendigkeit im Handeln.

Generell mögen wir eher nicht die teilweise schwerfälligen Grosskonzerne (oder Konglomerate), sondern sind eher den sogenannten Hidden Champions zugewandt. Diese sind oft in den zukunftsträchtigen Sektoren angesiedelt, die von den grossen gesellschaftlichen Entwicklungen profitieren. Hidden Champions verfügen dabei über ein klar fokussiertes Geschäftsmodell. Als Weltmarktführer in einer Nische haben sie in der Regel eine gute Verhandlungs‐ und Preissetzungsmacht. Diese starke Position spiegelt sich folglich in einer hohen Profitabilität wider. So erstaunt es weniger, dass beispielsweise der Geschäftsverlauf der SIXT-Gruppe trotz der anhaltenden COVID-19-Pandemie im zweiten Quartal 2021 sich positiv entwickelte. Dabei kommt dem Unternehmen nun auch zugute, dass es in der Krise weitreichende strategische Entscheidungen (Erwerb von Lizenzen in den USA) getätigt hat. Auch das Ergebniswachstum des Dürr-Konzerns wird im laufenden Jahr stärker ausfallen als geplant und sich 2022 voraussichtlich fortsetzen. Das Unternehmen sieht die Gründe in der sehr dynamischen Entwicklung des Auftragseingangs im ersten Halbjahr sowie den weiterhin guten Perspektiven.

Der 2007 aufgelegte MainFirst Top European Ideas-Fonds folgt einer stringenten Investmentphilosophie und überzeugt langfristig, auch gegenüber der Benchmark. Die Performance rückblickend auf die vergangenen 12 Monate (per Ultimo September) beträgt beeindruckende 45 Prozent. Zu den Top-Holdings gehören u.a. die auf Glasverpackungen spezialisierte Verallia, ATOSS Software AG und die BAWAG.

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