Schweizer geben mehr Geld fürs Reisen aus

Egal ob für Ferien in der Schweiz oder im Ausland, laut der Umfrage steigen die Reisebudgets. (Bild Shutterstock/margouillat photo)
Egal ob für Ferien in der Schweiz oder im Ausland, laut der Umfrage steigen die Reisebudgets. (Bild Shutterstock/margouillat photo)

Die Teuerung hält sich hartnäckig. Trotzdem haben die Schweizerinnen und Schweizer ihr Reisebudget gemäss einer Allianz Partners Studie dieses Jahr massiv erhöht.

14.06.2023, 11:04 Uhr

Autor: Travelnews.ch

Was Reisebüros und Veranstalter seit Monaten spüren, bestätigt jetzt die Studie von Allianz Partners: Die Menschen wollen verreisen. Über 9400 Personen in neun europäischen Ländern wurden befragt, darunter gut 1000 Personen aus der Schweiz. Diese ist gleich zweimal ganz oben auf dem Podest zu finden.

Mehr als 8 von 10 Schweizerinnen und Schweizern sind zuversichtlich oder sehr zuversichtlich, in den Sommerferien zu verreisen. In dieser Kategorie ist die Schweiz nicht nur die optimistischste Nation in Europa – sie hat auch die grösste Entwicklung seit dem vergangenen Jahr durchlebt: Die Reisezuversicht ist um acht Prozent gestiegen – mehr als in allen anderen Ländern, die Teil der Studie sind.

Reisebudget erhöht

Nicht überraschend zieht es die meisten Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr erneut ins Ausland. Aber auch Reisen im Inland sind derzeit hoch im Kurs. 46 Prozent der Befragten planen, diesen Sommer innerhalb der Landesgrenzen unterwegs zu sein.

Verglichen mit 2022 hat sich noch ein weiterer Wert stark verändert. Trotz des anhaltenden Drucks auf die Lebenshaltungskosten und der hartnäckig hohen Inflation: Das Reisebudget in der Schweiz hat sich um über 500 Franken erhöht, auf durchschnittlich gut 2700 Franken. Auf der anderen Seite der Statistik steht Österreich, wo das Reisebudget sogar verringert wurde. Einen Rückgang gab es sonst in keinem der untersuchten Länder.

Naturrisiken beeinflussen die Wahl des Ferienziels

Schwerer auf dem Magen liegen den Schweizer Reisenden die schockierenden Bilder von Naturkatastrophen der letzten Jahre. Diese sind in Erinnerung geblieben und beeinflussen die Wahl des Reiseziels, darunter die Überschwemmungen in Norditalien und die Waldbrände im Jahr 2022. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass sie solche Risiken bei der Wahl ihres Ferienziels berücksichtigen. In der Schweiz sind es gar 62 Prozent der Befragten.

Dem grossen Bedürfnis nach Sicherheit steht die Abenteuerlust vieler Reisender gegenüber: Rund 43 Prozent der Befragten halten sich für abenteuerlustiger als noch vor fünf Jahren. 7 von 10 Personen äusserten den Wunsch, in den Ferien etwas Neues und Anderes ausprobieren zu wollen. Nach wie vor bleibt bei den meisten aber die Entspannung im Fokus. Über alle neun Nationen, in denen die Befragung durchgeführt wurde, ist sie der Hauptgrund für die Sommerferien.

«Nach doch sehr schwierigen Zeiten für die Touristik sind wir erfreut, dass die Nachfrage nach Sommerferien auf ein Rekordhoch zusteuert – trotz dem deutlich tieferen Griff in die Tasche, der notwendig geworden ist», sagt Olaf Nink, CEO von Allianz Partners Schweiz. «Die gestiegene Zuversicht und die Lust der Bevölkerung nach Ferien freut uns als Reiseversicherer auch für unsere Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Reisebranche.»

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