Positive Entwicklung bei Macro- und CTA-Strategien

erklärt Philippe Ferreira, Senior Strategist bei Lyxor.
erklärt Philippe Ferreira, Senior Strategist bei Lyxor.

Die Festigkeit des Dollars und die Talfahrt der Rohstoffe erwiesen sich als förderlich für die beiden Strategien, erklärt Philippe Ferreira, Senior Strategist bei Lyxor.

16.11.2015, 14:20 Uhr

Redaktion: jog

Global Macro und CTAs entwickelten sich besser als das Hedgefondsuniversum und erzielten in dieser Woche inmitten schwieriger Marktbedingungen positive Renditen. Damit wird die Übergewichtung der beiden Strategien durch Lyxor bekräftigt.

Als es an den Märkten zu Trendwenden kam, verzeichneten Hedgefonds unveränderte Renditen. Die Rally im Oktober war nur von kurzer Dauer, und nach den robusten Daten vom US-Arbeitsmarkt wurden die Bedingungen negativ, weil hierdurch eine Zinsanhebung der Fed im Dezember an Wahrscheinlichkeit gewinnt.

Im Berichtszeitraum gingen die Kurse bei Aktien ebenso wie bei Staatsanleihen zurück. Dies wirkte sich negativ auf direktionale Strategien wie z. B. L/S Equity Long Bias und Event-Driven aus. Lyxor rät nun zu einer defensiven Positionierung in derartigen Strategien.

Stützung durch japanische Aktien
Zwischenzeitlich unterstützt die Festigkeit des US-Dollars im Verhältnis zu den Währungen der G10- und Schwellenländer – eine logische Folge der geldpolitischen Kluft quer durch den Atlantik – die Performance von Global Macro- und CTA-Fonds. Sie behielten Long-Positionen im US-Dollar gegenüber den Leitwährungen und setzen bei ihrem Handel somit aktiv auf die Entschlossenheit der Fed, die Zinsen zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt zu erhöhen. Zusammen mit der Aufwertung des US-Dollars erwies sich die Talfahrt bei den Rohstoffpreisen für beide Strategien als förderlich, auch wenn Global Macro-Fonds in dieser Anlagenklasse weniger direktional als CTAs sind. Erwähnenswert ist ausserdem, dass beide Strategien von der beeindruckenden Wertentwicklung japanischer Aktien gestützt wurden. Diesen gelangen positive Renditen in einer Zeit, als die Risikobereitschaft in aller Welt nachliess.

Schliesslich verbirgt sich hinter den unveränderten Renditen von L/S Equity-Strategien der heterogene Verlauf zwischen direktionalen und nicht direktionalen Strategien. Letztere gingen nämlich zurück, als Risikoanlagen fielen, Manager mit variabler Ausrichtung legten jedoch ohne regionale Unterschiede zu. Lyxor hält an einer Übergewichtung in marktneutralen und variabel ausgerichteten L/S-Equity-Fonds fest.

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