Neue Konsumentenklasse sorgt für Wachstumsschub

José Machi, Business Director Nordea Investment Funds in der Schweiz
José Machi, Business Director Nordea Investment Funds in der Schweiz

Die zahlreichen sich immer schneller entwickelnden Schwellenländer bringen zunehmend eine neue, kaufkräftige Mittelschicht hervor – diese sorgt für die nächste grosse Wachstumswelle. Spezialisierte Fonds wie der Nordea 1 – Emerging Consumer Fund wissen davon zu profitieren.

30.01.2012, 08:30 Uhr

Autor: José Machi, Business Director Nordea Investment Funds in der Schweiz


Mexico City, Lagos, Beijing, São Paulo: Sie sind Paradebeispiele für die so genannten „Megacities“, die zu Flaggschiffen des rasanten Wachstums vieler Schwellenländer geworden sind. 1950 zählte lediglich New York mehr als zehn Millionen Einwohner – heute gibt es bereits über 25 solcher Städte.

Menschen, die ihren ländlichen Lebensraum verlassen, kommen meist mit denselben Beweggründen in die Stadt: Sie streben nach besseren Lebensbedingungen. Da sie ohne Schulden in die Städte kommen, haben bereits die ersten erwirtschafteten Löhne einen hohen Einfluss auf ihr Konsumentenverhalten. Mit ihrer gestiegenen Kaufkraft wächst gleichzeitig die Bereitschaft, das Geld auch auszugeben – eine neue Konsumentenklasse ist geboren.

Exzellente Perspektiven
Obwohl die Schwellenländer sich nicht vom jüngsten weltweiten Abwärtstrend abkoppeln konnten, zeigten sie doch eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit als es in der Vergangenheit der Fall war. Experten erwarten für die Schwellenländer in den kommenden Jahren ein jährliches Wachstum von 6 % (im Vergleich zu durchschnittlich 3 % in den entwickelten Ländern). Allein die Anzahl der Mittelklasse-Haushalte wird sich in China, Indien und Indonesien in den nächsten fünf Jahren verdoppeln, was für zusätzliche Konsumausgaben in Höhe von 1,9 Mrd. US Dollar sorgen sollte. Grund für die anhaltende Stärke ist nicht nur der wachsende Export der Schwellenländer, sondern insbesondere die schier explodierende Binnennachfrage. Dies sorgt für eine geringere Abhängigkeit von traditionellen Exportpartnern wie zum Beispiel der USA. Die daraus resultierenden Chancen für Investoren können diese mit dem Nordea 1 – Emerging Consumer Fund, wahrnehmen.

Das Management des Fonds identifiziert weltweit jene Firmen, die am meisten von der steigenden Nachfrage der Schwellenländer profitieren. Es investiert dabei entweder in lokale Unternehmen oder in multinationale Konzerne mit einem starken Fokus auf Schwellenländer. Gute Beispiele für erfolgreiche lokale Firmen sind der chinesische Sportartikelhersteller Li Ning oder die indische Tata Motors. Zu den multinationalen Unternehmen zählen zum Beispiel die in der Schweiz ansässigen Grosskonzerne Richemont, Swatch oder Nestlé, welche bereits bis 40 % ihres Gesamtumsatzes in Schwellenländern generieren. Diese Strategie macht den Nordea 1 – Emerging Consumer Fund im Vergleich zu herkömmlichen Emerging Markets Fonds einzigartig. Der Erfolg des dreijährigen Fonds bestätigt das Potential der gewählten Strategie: In den etwas mehr als drei Jahren seines Bestehens erzielte er eine kumulierte Rendite von 37,3 %.

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