Jeff Kautz von Perkins sieht US-Konjunktur in düsteren Farben

Jeff Kautz, CIO von Perkins Investment Management
Jeff Kautz, CIO von Perkins Investment Management

US-Politik pfui, Unternehmen hui: So lautet zusammengefasst die Meinung von Jeff Kautz, Chief Investment Officer von Perkins Investment Management, einem Unternehmen der Janus Capital Group.

11.11.2011, 18:13 Uhr

Redaktion: kab


In seinem jüngsten CIO Update zeichnet er ein düsteres Bild der US-Konjunktur: Eine hohe Arbeitslosigkeit, niedriges Wachstum und ein schwacher Immobilienmarkt prägten das Bild. Die Zentralbank habe ihre Möglichkeiten ausgeschöpft, die Politiker seien zerstritten.

Auf der Unternehmensseite sehe es jedoch besser aus. „Viele Unternehmen halten hohe Barmittelbestände von über sechs Prozent des Gesamtvermögens und die Dividendenrenditen des S&P 500 liegen zum ersten Mal seit fünfzig Jahren über jenen zehnjähriger US-Staatsanleihen“, erklärt Kautz. Gleichzeitig seien die Unternehmen bei einem KGV des S&P 500 von 12 günstig bewertet. „Es kann noch dauern, bis der Markt den Boden erreicht, dennoch haben wir selbst netto zugekauft und zwar durch kleinere, inkrementelle Investments in Unternehmen mit höherer Qualität und niedrigerem Beta-Faktor“, sagt Kautz. Als Kriterien für die Qualität von Aktien nennt Kautz eine starke Bilanz, einen hohen freien Cash Flow und eine gutes Chancen-Risikoprofil.

Perkins ist ein Anbieter von Value-Strategien. Hauptmerkmal des Investmentansatzes des Hauses ist, dass erst das Abwärtspotenzial einer Aktie untersucht wird, dann erst die Chancen.

Das gesamte CIO Update von Jeff Kautz finden Sie hier.

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