Harvey und Irma: Die Auswirkungen auf Insurance-linked-Strategien

Symbolbild: Dieter Schütz (Pixelio)
Symbolbild: Dieter Schütz (Pixelio)

Innerhalb kurzer Zeit wurde das Festland der Vereinigten Staaten von zwei verheerenden Stürmen getroffen und die Hurricane-Saison ist noch nicht vorbei. Die Experten von Mercer Investments werfen deshalb einen Blick auf Insurance-linked-Strategien.

21.09.2017, 10:41 Uhr

Redaktion: jog

Zur Hälfte der atlantischen Hurricane-Saison sind bereits zwei bedeutende Wirbelstürme, Harvey und Irma, in den USA auf Land getroffen. Solche Ereignisse sind tragisch, aber während der ökonomische Schaden potentiell signifikant ist, zählt für die Einschätzung aus Sicht der Investoren in Insurance-linked-Strategien (ILS) die Höhe der versicherten Schäden und der Anteil dieser versicherten Schäden mit Rückversicherung. Windstürme in den USA sind mit Abstand das höchste Risikoexposure in nahezu allen ILS-Portfolien, wofür als Indikation auch dienen mag, dass etwa 70% aller Risiken im Cat-Bond Markt Bezug zu Windstürmen in den USA aufweisen.

Während die versicherten Schäden von Harvey wohl relativ bescheiden sind im Vergleich zu den ökonomischen Kosten, wird eine Einschätzung der Auswirkungen auf die Prämien wohl noch länger dauern. Wichtig ist aber zu wissen, dass es auch kurzfristige Marktverwerfungen gibt, auch weil Käufer von Risikodeckung ihren Versicherungsschutz wiederherstellen müssen. Manager sehen daher kurzfristige Kaufgelegenheiten, und einer unserer positiv bewerteten Manager hat in einem entsprechenden Vehikel bedingtes Kapital abgerufen.

Die Experten von Mercer Investments sind weiterhin der Meinung, dass Insurance-linked-Strategien eine Anlagekategorie mit attraktiven Diversifikationseigenschaften ist, und dass Investoren, die die inhärenten Verlustrisiken tragen können, Insurance-linked-Strategien weiterhin betrachten sollten.

Hier finden Sie den kompletten Text als PDF (Englisch)

Alle Artikel anzeigen