Allianz GI setzt auf noch aktiveres Management

Andreas Utermann, Chief Investment Officer von Allianz Global Investors
Andreas Utermann, Chief Investment Officer von Allianz Global Investors

Bei geringen Wachstumsraten und tiefen Renditen erwartet Allianz GI anhaltend niedrige Betas und verstärkt deshalb die aktiven Anlagestrategien.

03.10.2014, 08:28 Uhr

Redaktion: cw

In einer Welt mit geringeren Trendwachstumsraten und anhaltend niedrigen Realzinsen müssen die Anleger auf absehbare Zeit mit niedrigeren Marktrenditen rechnen. Daher hängt die Gesamtrendite von Investitionen in höherem Masse davon ab, dass es den Anlegern gelingt, den Markt zu schlagen. Andreas Utermann, CIO von Allianz Global Investors setzt deshalb auf ein noch aktiveres Management:

Für Allianz GI bedeutet das Konzentration auf den aktiv gemanagten Anteil („active share“), der bei den meisten Strategien zu einem hohen Tracking Error führt. Dies ist gemäss Utermann notwendig, wenn auch nicht hinreichend, um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Dabei kommen diversifiziertes Stockpicking, bei dem Risikoprämien genutzt werden sollen, konzentriertes
Stockpicking mit einem hohen Mass an „active share“, und Unconstrained-Strategien, also ohne Benchmark-Einschränkungen, zum Einsatz.

Des weiteren will Allianz GI vermehrt Strategien für alternative Investments bzw. Absolute-Return-Lösungen entwickeln, wobei es sich sowohl um liquide (z. B. „Long-Short- Equity“, „Global Macro“, Volatilitätsstrategien) als auch um illiquide Strategien (z. B. Infrastrukturinvestitionen auf Fremd- oder Eigenkapitalbasis) handeln kann.

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