2013 ein profitables Jahr für Luxusgüterbranche

Die Luxusbranche dürfte 2013 ein Wachstum von 6 bis 8 Prozent erzielen und 90 Prozent dieses Wachstums dürfte auf Schwellenmärkte entfallen, so die Experten von Swiss & Global AM.

19.02.2013, 08:47 Uhr

Redaktion: fab

Für die Luxusgüterbranche wird sich das Jahr 2013 mit einem Wachstum von 6 bis 8 Prozent zu einem weiteren soliden Jahr entwickeln. Das erwarten die Fondsmanagerinnen Scilla Huang Sun und Andrea Gerst, die den JB Luxury Brands Fund von Swiss & Global verwalten. Etwa 90 Prozent dieses Wachstums werden weiterhin auf Konsumenten aus den Schwellenländern entfallen. Schon heute sorgen sie für die Hälfte des Gesamtumsatzes mit Luxusgütern. „Dieser Anteil wird wahrscheinlich weiter steigen“, erwartet Scilla Huang Sun. Der weltweite Wohlstand dürfte bis zum Jahr 2017 um fast 50 Prozent steigen1. Bereits jetzt gibt es mehr Millionäre in Asien als in Europa. „Der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern ist der wichtigste Wachstumstreiber für die Luxusbranche“, so die Expertin.

Chinesen kaufen 30 Prozent aller Luxusgüter – Tendenz weiter steigend
Es ist zu erwarten, dass China Japan in den kommenden fünf Jahren als zweitreichstes Land der Welt überholt. Die Nachfrage chinesischer Konsumenten nach Luxusgütern macht bereits annähernd 30 Prozent der Gesamtnachfrage aus und dürfte auch in den kommenden Jahren durchschnittlich zweistellige Wachstumsraten erzielen. Ein wichtiger Grund: „Chinesische Konsumenten reisen mittlerweile häufiger ins Ausland und nutzen diese Gelegenheit, um Luxusgüter zu kaufen. Entsprechend steigen die Ausgaben für Luxusgüter“, sagt Andrea Gerst. Im vergangenen Jahr sind 25 Prozent2 mehr Chinesen ins Ausland gereist als im Vorjahr, und ihre Ausgaben für Luxusgüter stiegen sogar noch schneller. Nach Angaben des Steuerrückerstattungsunternehmens Global Blue erhöhten sich die steuerfreien Ausgaben der Chinesen in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt um 50 Prozent. 2012 gaben sie pro Europareise 11.000 Euro aus.

Neue Luxusgüterkonsumenten aus Brasilien, Russland und dem Nahen Osten
„Wir erwarten, dass neben den Chinesen auch Konsumenten aus Brasilien, Russland und dem Nahen Osten zum Wachstum beitragen werden“, betont Andrea Gerst. Höhere verfügbare Einkommen und eine Vorliebe für westliche Luxusmarken seien die wesentlichen Faktoren für eine starke Nachfrage aus den Schwellenmärkten, so die Expertin.

Die vergangenen fünf Jahre, die wesentlich von Finanz- und Eurokrise geprägt wurden, haben die Luxusmarken gut überstanden. Zahlreiche starke Marken wie Prada, Ferragamo, Michael Kors und Brunello Cucinelli sind während dieser Zeit an die Börse gegangen. Die Preisgestaltungskraft erfolgreicher Luxusmarken bleibt weiterhin ohne Abstriche intakt. Die Kombination aus Profitabilität und Solidität kennzeichnet die Fundamentaldaten der Luxusbranche.

Ein Investment in Luxusgüterwerte bietet Anlegern die Möglichkeit, über gut geführte westliche Unternehmen mit soliden Bilanzen am rapiden Konsumwachstum in Schwellenmärkten zu partizipieren. Ein Drittel der Unternehmen, in die der JB Luxury Brands Fund investiert, verfügt über Nettoliquidität, und ihre operative Marge liegt im Durchschnitt bei 18 Prozent. „Von den liquiditätsstarken Unternehmen könnten in 2013 zahlreiche Fusionen und Übernahmen ausgehen“, sagt Huang Sun. „Allerdings bleiben gute Marken nach wie vor teuer, und die besten Marken stehen normalerweise nicht zum Verkauf.“

Der JB Luxury Brands Fund feiert fünf Jahre mit soliden Renditen
Seit seiner Auflegung am 31. Januar 2008 hat der JB Luxury Brands Fund eine starke Wertentwicklung von plus 80 Prozent3 ausgewiesen und ist im obersten Quartil seiner Vergleichsgruppe angesiedelt. Seine 12-Monats-Rendite zum 31. Januar 2013 betrug plus 15 Prozent. Das Portfolio ist auf Unternehmen ausgerichtet, die über eine lange Tradition, ein klares Markenangebot und robuste Finanzen verfügen. Zu den Hauptpositionen gehören die Swatch Group, Richemont sowie Prada, Estée Lauder und Pernod Ricard.

Julius Baer Multistock – Luxury Brands Fund

1Schätzungen Credit Suisse
2Morgan Stanley Research, Moody‘s
3B-Anteile in EUR zum 31. Januar 2013; Die Wertentwicklung der Vergangenheit und die Renditen sind kein Indikator für die gegenwärtige oder künftige Entwicklung. Die Angaben zur Wertentwicklung und zu den Renditen enthalten keine Gebühren und Kosten, die beim Kauf, Verkauf bzw. der Umschichtung in andere Anteile anfallen können.
Lancierung31.01.2008
DomizilLuxemburg
Rechtliche FormSICAV nach Luxemburger Recht / UCITS IV
BasiswährungEUR
WährungenEUR; CHF, GBP, USD
Management Fee1,60% p.a.
Valorennummer3506041
ISIN-NummerLU0329429897
Anlageverwalter Swiss & Global Asset Management AG
Performance seit Start+80,01%
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